2011-11-11

„Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einige Augenblicke festzuhalten. [...] Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.”

Man muss es natürlich nicht so traurig darstellen, wie Jeanloup Sieff in diesem Zitat. Fotografie ist ja ebenso auch die Freude, solche Augenblicke festhalten zu können und festgehalten zu haben.

Auf jeden Fall spiegelt vieles in dieser Ausgabe den Inhalt dieses Zitats wieder. Es geht um Vergänglichkeit und Verfall im allgemeinen Thema und um festgehaltene Augenblicke aus dem alltäglichen Leben von Menschen in Berlin („Spiegelbilder” von Thomas Gutscha ab Seite 57) und in Eriwan in Armenien (von Thomas Leuthard ab Seite 40).

Ebenso vergänglich, aber in dieser oder zumindest ähnlicher Form jedes Jahr wiederkehrend, ist die Apfelernte und die Verarbeitung der Äpfel zu Most, Saft und Apfelwein, porträtiert von Peter Sieling in Form einer Bilderserie ab Seite 32.

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